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Für mich als ein mehr oder weniger mittelmäßiger Rennradfahrer (einige RTF´s im Jahr von höchstens 150 km mit 1500 hm und einen Schnitt von 24-27 Km/h) war es schon immer ein Traum gewesen einmal einen Alpenpass mit dem Fahrrad zu überqueren. Als ich im März 2000 die Tour durchblätterte entdeckte ich in der Beilage des Kaiser Alpencups das Höhenprofil (177 Km mit 3200 hm) des Felbertauern-Grossglockner Radmarathons.
Der Entschluß war gefaßt dieser muß es sein !!!
So meldeten wir, das sind Markus (einen hatte ich noch finden können der sich das mit antun wollte) und ich uns an. Es wurden drei Doppelzimmer in Mittersill (Start.- und Endpunkt des Radmarathons) bestellt. Dieses klappte übrigens ohne jegliche Probleme. Drei Zimmer ?. Erklärung folgt später. Das bedeutet für mich: Bis zum 27. August mußte ich noch einige Kilometer und Höhenmeter hinter mich bringen und die Kleinigkeit von sieben Kilo abnehmen. Das Abnehmen stellte sich als das Schwerste heraus und mißlang. Nach schließlich 3000 Rennrad.- sowie 1500 Mountenbikekilometer konnte das Unternehmen Großglockner starten. Das Team, daß aus meiner Frau, meiner Tochter, meinen Eltern sowie meinem Schwager bestand (deswegen drei Doppelzimmer) machte sich also am 26. August um 6 Uhr auf den Weg nach Mittersill. Nach 3 1/2 Stunden Fahrt von Nürnberg aus, sind wir in Mittersill angekommen.
Bei der Startnummernausgabe die schon ab 14 Uhr begann, tummelte sich schon eine Schlange, welche zum Nachmittag immer, länger wurde. Ich bekam die Startnummer 123 inkl. ein Geschenk für erbrachte Leistungen. Ein Rucksack (mit Logo des Rad- marathons wäre schöner gewesen alter Angeber) wurde im voraus ausgeteilt, was ja nicht schlecht war (wer weiß ob man ankommt) Zurück dann in unserem Quartier trafen wir einige Radfahrer die diesen Marathon schon mal gefahren sind. Einer von ihnen meinte der Großglockner-Radmarathon sei der schwerste der vier Alpencups, wegen der ständigen 10-12% Steigung auf ca. 40 Km. Uns klappte der Unterkiefer auf den Boden !! Um 5:30 Frühstück und dann ab zum Start. Dort trafen wir noch Gerhard der mit uns fuhr. Eine halbe Stunde vor dem Start habe mir noch einen halben Liter ISO-Getränk sowie einen Powerbar genehmigt. Es folgte in ca. stündlichen Abstand ein Powerbar.- oder gel und ungefähr ein Liter ISO-Getränk. Um 7:40 Uhr ging es dann los, mit ca. 1600 gleichgesinnten machten wir uns auf den Weg zum Felbertauerntunnel (1600 hm). Der Tunnel war bis 8:45 für Radfahrer geöffnet.Wer später kam mußte mit den Besenwagen durchfahren. Viel später durfte man auch nicht ankommen, weil sonst die Gesammtzeit von 10 Stunden nicht auslangte. (Auf den Großglockner verschollen oder so). Ich erreichte Ihn um 8:00
Es ist schon etwas tolles so durch ein ca. 7 Km langes Tunnel in den Alpen zu fahren. (wer es halt versteht
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